Fitnesstracker von Fitbit: Mehr als ein Gerät am Handgelenk

Quelle: Fitbit.com

Für 2,1 Milliarden US-Dollar hat sich Google im Herbst 2019 in den wachsenden Markt der Smartwatches und Fitnesstracker eingekauft, indem Fitbit übernommen wurde. Fitbit zählt mit einem Jahresumsatz von 1,43 Milliarden Euro im Jahr 2019 zu den Unternehmen mit den größten Marktanteilen und verfügt über ein umfangreiches Portfolio.

Vom einfachen Clip über Fitnessarmbänder bis zu Smartwatch mit riesigem Funktionsumfang hat Fitbit alle Varianten im Angebot, mit denen sich Daten rund um die eigene Leistungsfähigkeit und das körperliche Befinden erfassen lassen. Die Ionic ist dabei das Aushängeschild Fitbits in Sachen Smartwatches. Noch populärer ist allerdings die mittlerweile in zweiter Generation erhältliche Versa 2, von der auch eine Lite Edition auf dem Markt ist.

Während das bereits 2015 vorgestellte Modell Zip als klassischer und flexibel einsetzbarer Schrittzähler nur noch bedingt modernsten Ansprüchen genügt, sind für das Handgelenk mehrere Fitbit-Tracker in verschiedenen Preisregionen erhältlich. Das Fitbit Charge 4, in der vierten Auflage erst 2020 auf den Markt gekommen, ist mit der modernsten Technologie ausgestattet und beherrscht alle gängigen Funktionen. Mit dem Ace 2 hat Fitbit überdies auch einen speziell für Kinder entwickelten Fitnesstracker im Angebot.

Fitbit schafft verschiedene Anreize

Alleine dabei, Produkte zum Fitnesstracking anzubieten, belässt es Fitbit allerdings nicht. Vielmehr existiert nicht zufällig eine große Fitbit-Community, in der man sich längst nicht nur über die verwendeten Tracker und die jeweiligen Funktionen austauschen kann. Unter anderem lassen sich darüber auch Freunde finden, die dann zu Wettkämpfen herausgefordert werden können, die wiederum als persönliche Motivation dienen können. Absolvierte Trainingseinheiten lassen sich überdies auch mit Freunden teilen und auf diese Weise vergleichen.

Ebenfalls als Anreiz zu mehr Aktivität fungieren die sogenannten Fitbit-Badges, bei denen es sich um virtuelle Abzeichen für erreichte Ziele handelt. Beispielsweise gibt es ab einer bestimmten Anzahl von Schritten an einem Tag eine kleine Trophäe dieser Art. Generell sind die über 100 Badges in vier Kategorien eingeteilt: Schritte, Strecke, Etagen und Gewicht. Damit kann jeder Fitbit-Nutzer seine persönlichen Ziele verfolgen und mit den Abzeichen als Motivation vielleicht das eine oder andere zusätzliche Prozent herauskitzeln.

Fitbit App auch als Abnehmcoach

Unabhängig davon, ob man sich für die Community und die Badges interessiert, bietet Fitbit nach der unerlässlichen Anmeldung online eine Vielzahl an Analysemöglichkeiten der eigenen, unter anderem mittels GPS erfassten Aktivitäten und je nach genutztem Gerät weiterer Aspekte wie beispielsweise der Schlafqualität. Ein Kalorien-Coaching samt Erfassung von Gewichtsentwicklung und Nahrungsaufnahme rundet das Angebot ab. Ein besonderer Clou ist in diesem Zusammenhang die mögliche Kopplung mit der WLAN-Waage Aria 2, die die manuelle Gewichtseingabe überflüssig macht.

Genutzt werden können die Analysetools sowohl auf einem Desktop-PC als auch ortsungebunden per App auf nahezu allen Smartphones. Unterstützt werden in puncto Betriebssystem sowohl Android und iOS als auch Windows.

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